Welscher Heuet
Nach der Beendigung der hiesigen Hauptarbeiten zogen vor allem die jüngeren Leute inden Solothurnerheuet und namentlich in den Welschen Heuet ins Val de Ruz, auf die Neuenburger Jurahöhen oder ins Waadtland. Jeder Arbeiter nahm die Sense selbst mit.Der Taglohn betrug um 1910 drei, später4 Franken. Man begann morgens um 5 Uhr, dasMorgenessen wurde aufs Feld gebracht, bis Mittag mähte man weiter, bei regnerischemWetter bis zum Abend. Ein Finsterhennener half stets beim gleichen Bauern in La Côte-aux-Fees, wo in 3 bis 4 Wochen 40 Neuenburgerjucharten (zu 27 a) zu heuen waren.