Tiere und Pflanzen

Jerisberg hieß im 15. Jh. Gyrensberg; Geier oder Gyr sind Raubvögel.

Im Güggelisloch hauste die Gügge (Wasserkröte) oder ließ der Gugger (Kuckuck) seinen Ruf erschallen.

Wegen der intensiven Sehweinezucht hieß die Gegend von Suberg - der Saustrich.

Kriechenwil ist die Heimat der Krieche, einer Pflaumenart (Buck, S. 146). Die Buchsi erhielten ihre Namen von Buchsbäumen oder Gebüsch.

Großaffoltern hieß früher Waldaffoltern im Gegensatz zu Moosaffoltern. Das Wort wird von affoltra (Apfelbaum) abgeleitet.

Eine Stelle mit abgebrochenen Baumstämmen hieß Murz, da entstand Murzelen.

Kirche

Hinterkappelen hieß früher Mönchkappelen, als Gegenüber von Frauenkappelen; es bestand dort bis 1281 eine Augustinerabtei. Der erste bekannte Name von Meikirch war Mönkilcha; ein benachbartes Kloster wird da früh Besitz gehabt haben, Kilcha  kann aber auch von Kill (Sumpf) stammen.