12. Nov. 1257

Dieses Datum trägt eine Urkunde, in der erstmals der Name Studen vorkommt. Die Urkunde fällt indie Zeit, da das Gebiet Bürglen (Kirche), zu welchem ebenfalls Studen gehört, vom Grafen von Neuenburg dem Kloster Gottstatt übergeben wurde.

1388

Als die Stadt Bern nach der Eroberung des Seelandes in Nidau eine Landvogtei errichtetewurde auch Studen bernisch.17. Jahrhundert
Studen, Aegerten, Brügg, Schwadernau und Worben betrieben eine gemeinsame Schule. Der Reihe nach trennten sich Brügg und Worben vom Verband, später auch Schwadernau und Aegerten, so dass Studen eine eigene Schule zu führen hatte.

1846

Der Staat Bern schenkte der Burgergemeinde Studen 60 Jucharten Land, weil die Burger damalsmit der Bewirtschaftung der Wälder begonnen hatten.1864
Eröffnung der Bahnlinie Bern-Biel. Leider verpasste Studen die Errichtung einer Bahnstation.

1866

Gemäss Ausscheidungsvertrag erhielt die Einwohnergemeinde von der Burgergemeinde ca. 700 Jucharten Land. Der Einwohnergemeinde wurden dafür die vorher von der Burgergemeinde getragenen Armenlasten und die Schwellenpflicht überbunden.

1868-1878

Juragewässerkorrektion, vor nicht viel mehr als 100 Jahren war in Studen nichts so gefürchtet wie die ständigen Überschwemmungen der Aare. Erst mit der Juragewässerkorrektion konnten die verheerenden Wasserfluten gebändigt werden. Das damals meist unfruchtbare Riedland verwandelte sich nach und nach in fruchtbares Kulturland.

1963-1977

Diese Landaufwertung erhielt durch die durch geführte Güterzusammenlegung der Gemeinden Aegerten, Studen, Schwadernau, Scheuren und Meienried ihren vorläufigen Abschluss.