Hardern
Hardere (Dorf) Hardun 1250 – 56, in Ardern 1310, zu Hardern 1336, zuo harderenn 1532 Lyss I
Etymologie Hard
Schwyzd (nur noch in ONN) Hard m.f.n. <Gemeintrift>, Flurnamen von Waldungen oder von früher bewaldet gewesenen, jetzt zum Teil zu Feld gewordenen Gegenden (Id. II 1595; vgl. Kluge Etym. Wb:Hart <Bergwald, waldiger Höhenzug) ahd hard m.f.n.
Aöls Flurnamen weit über dendt, Sprachraum verbreitet (vgl. P.Zinsli,in : Akten des VI. Int. Kongresses f.Namenforschung 1958,München (1961) III. S. 802 ff. mit Streuungsskizze für die deutsche Schweiz) aber als Apellativ früh verschwunden (nach Schwäb. Wb.: Mitte 16.JKahrhundert)
Dickhard bei Lyss I hat als BW entweder den FN Dick ( in der Gegend bezeugt) oder als Adj. Ahd. Dicki mhd dicke, dic <dick> i. S. von <dicht> (Id XII, 1234 bzw. 1243)