Wyler

Wilere 1334, Wiler 1381

Zwischen Belmund und Sutz, im Amtsbezirk Nidau, links an der kleinern Strasse, die von Jpsach nach Mörigen führt, heisst ein Feld noch das Wilerfeld und ein Wäldchen das Wilerholz. Hier stand ehemals ein Dorf.

Es gehörte zu der Grafschaft Neuenburg_Nidau, die nach Rudolfs IV. Tode 1375 an seine Schwester Anna, die Gemahlin des Grafen Hartmann von Kyburg fiel. Sie verkaufte aber 1382 einen Theil des „Jnselgaues“ (Sielgaus) an die österreichische Stadt Freiburg, nämlich die Dörfer Ober- und Noiederworben, Jens, Wyler, port und halb Belmund (Solothurner Wochen Blatt 1825 S.495) Nach dem Krieger, in dem 1388 Bern Nidau eroberte, musste Freiburg auf den genannten Besitz zu Gunsten Berns verzichten (F.d. Art. Jnselgau) 1293 vertauschte Gottstatt von Jakob von Wyler, Johanns Sohn und seiner Frau Greda zwei Rigernjucharten zu Wyler (FRB III 563 VI 86) 1400 stand das Dorf noch (Stettlere , Regesten des Proorats der Jnsel mitten im See N.12) Die eltzte Nachricht, die wir von ihm haben, besagt, dss Sefried Ringold 1420 seinen Theil am Hof zu Jpsach und Wyler der Kirche von Nidau vergabte. (Stettlers Lexikon I 200, aus dem St. Johannsen Documenten Buch)

Literatur: C.A.Blösch, Geschichte der Stadt Biel I 51 – Pagan, historische Beschreibung der Vogtei Nidau S.5

 Unglaubwürdig ist hier der Bezug zu Wiler 1381 für mich